Lexikon

Hier finden Sie wissenswerte Begriffe und Erklärungen zum Thema Kaminofen. Klicken Sie mit dem Mauszeiger auf den Buchstaben um zu sehen, welche Begriffe sich darunter verbergen!

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D
Dauerbetrieb
Ein Holzbrandofen kann dauerhaft betrieben werden.
Dauerbrandofen – vorwiegend für die Kohleverbrennung
Die Bezeichnung „Dauerbrand“ ist keine zeitliche Zuordnung, sondern bezieht sich auf die Ofentechnik. Dauerbrandöfen sind für den Kohleabbrand optimiert. Nur Öfen, die den Prüfvorgaben der DIN 18890 entsprechen, dürfen Dauerbrandofen heißen, d.h. diese Modelle können mindestens 4 Stunden lang die Glut halten, was wiederum als Dauerbrand bezeichnet wird. Dauerbrandöfen sind aufgrund ihrer Konstruktion nur bedingt für die Holzverbrennung geeignet. Sie besitzen im Brennraum eine Mulde als „Kohlenest“. Diese Mulde ist für die Verbrennung notwendig, weil hier die Kohle nachrutschen kann. Nur wenn die Kohle in einer Muldenform liegt, kann sie auch optimal abbrennen. Die Holzverbrennung ist im Dauerbrandofen zwar auch möglich, Sie erreichen damit aber keine optimale Verbrennung. Das liegt daran, dass sich in diesem Ofentyp keine vorgeheizte Verbrennungsluft zuführen lässt.
DIBt-Zulassung
Das DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) ist die einzige deutsche Zulassungsstelle für Bauprodukte und Bauarten. Ein Ofen mit DIBt-Zulassung darf z. B. in Niedrigenergiehäusern und Passivhäusern mit mechanischer Be- und Entlüftung eingebaut werden, wenn der Ofen die zur Verbrennung notwendige Luft durch eigene Luftleitungen erhält.
DIN EN 13240
Diese europäische Norm gilt für handbeschickte Feuerstätten mit Flachfeuerung („Raumheizer für feste Brennstoffe“) mit Ausnahme von Grundöfen und offenen Kaminen.
DIN EN 15250
Diese europäische Norm gilt für handbeschickte Feuerstätten mit Wärmespeicherung, die Wärme für eine angegebene Zeit abgeben können, nachdem das Feuer erloschen ist. Diese europäische Norm legt auch die Mindestdauer fest, in der die Feuerstätte die maximale Oberflächentemperatur erreicht und in der die Oberflächentemperatur auf 50 % dieses Maximalwertes abfällt. Diese Feuerstätten beheizen den Aufstellraum.
Drosselklappe
Eine Drosselklappe ist eine Absperrvorrichtung im Abgasweg (Ofenrohr). Hiermit kann der „Schornsteinzug“ reguliert werden.
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